Aktuelles aus der Pferdewelt

 


TITANEN DER RENNBAHN

10. Kaltblutrennen im Land Brandenburg

25. - 26. Juni 2011 in Brück

Alle Informationen dazu einschließlich Kartenbestellung und Anfahrt finden Sie hier.


 

 

 

Pferdenarr

 

DAS HÖCHSTE GLÜCK DER ERDE, IST DIE EINTRACHT MIT DEM PFERDE.


Tiere haben in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt. Als Kind habe ich einen kleinen, frisch geschlüpften Wellensittich großgezogen. Er war aus dem Nest gefallen. Ich habe ihn aller zwei Stunden mit der Pinzette gefüttert. Später kamen Hunde und Katzen dazu.

Aber die Krönung ist ein eigenes Pferd. Mein Traum ist in Erfüllung gegangen.

Tiere sind immer bereit, mit dir zusammenzuarbeiten. Sie sind bereit, sich unterzuordnen. Sie sind klar in ihren Reaktionen. Sie sind ehrlich.

Ich finde es faszinierend, wie gut zum Beispiel Pferde "menschich" verstehen. Wo hingegen wenige Reiter "pferdisch" können.

Mein Pferd ist eine Haflingerstute. Und sie hat Charakter! Manche mögen meinen, sie sei stur oder bockig. Aber es ist ihr Charakter. Sie ist kein einfaches Pferd, aber wenn man versucht, sie zu verstehen - zu lesen - dann kommt man wunderbar mit ihr klar.

Pferde sind Muskel-Leser.

Das heißt, sie sehen an der Körperhaltung ihres Gegenübers, wie es ihm geht, was er vorhat. Das ist überlebenswichtig für wilde Pferde. Sie müssen sofort erkennen, ob der Wolf, der Löwe, der Bär, der Mensch,... gut gesinnt ist, oder dem Pferd etwas antun will.

Pferde sind Fluchttiere.

Ein Pferd spürt am Reiter, ob alles in Ordnung ist, oder eine Flucht angeraten scheint. Ist der Reiter entspannt, ist auch das Pferd entspannt. Spannt der Reiter z.B. nur seinen Po an, überträgt sich diese Spannung - durch den Sattel - auf das Pferd. Es muß entscheiden: Habe ich Vertrauen zum Reiter oder ist es besser, den Reiter los zu werden und abzuhauen.

Pferde sind Herdentiere.

Ich habe es oft beobachtet: Ein Pferd wälzt sich und dann, nach und nach, legen sich alle anderen Pferde hin und wälzen sich. Oft auch auf genau der gleichen Stelle, wie der "Vorwälzer".

Wenn ein Pferd unter dem Reiter etwas "falsch" macht, nicht über ein Hindernis springen will, oder bockt, dann ist nicht das Pferd schuld, sondern der Reiter hat ein Komando nicht richtig gegeben. Leider scheinen viele Reiter das nicht zu wissen. Sie brüllen ihr Pferd an, oder reißen an den Zügeln, oder schlagen mit der Gerte oder Peitsche auf das Pferd ein, oder knallen ihm die Hacken in die Seiten.

Ich gehe mit meinem Pferd absolut gewaltfrei um. Ich lehne bei meinem Pferd sogar die Gerte ab. Ich spreche mit meinem Pferd, ich schmuse mit meinem Pferd. Ich erziehe mein Pferd über positive Bestärkung.

Ich bin überzeugter Freizeit-Reiter. (Manchmal auch Freistil-Reiter)


Das schönste für mich ist, im Galopp die Zügel loszulassen, mein Pferd rennen zu lassen, im Sattel zu sitzen und zu jubeln.